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64342 Seeheim-Jugenheim (Deutschland / Germany)
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Ausflugsziele : Burgruine Jossa

Die Burg Jossa (manchmal auch Dagsberg genannt) wurde gegen 1290-1300 von den Brüdern "von Jossa" erbaut. Zur Burg gehörte früher das Amt Jossa mit den Ortschaften Jugenheim, Balkhausen, Quaddelbach, Winthan, Staffel, Langwaden und dem Hof Dietersklingen. Bei nachbarlichen Fehden verhielten sich die Burgherren stets neutral, so dass die Burg nie kriegerisch zerstört wurde. Aufgrund des geringen Nutzens der sehr kleinen Burganlage (nur 25m x 40m) und der fehlenden Zisterne wurde diese sehr bald wieder verlassen und verfiel ab 1360. Die Bürger der umliegenden Dörfer zerstörten die Anlage im Laufe der Zeit zur Steingewinnung. 1848 wurden durch Großherzog Ludwig III erste Grabungen mit wenig Erfolg durchgeführt. 1860 wurden die Grabungen wieder verfüllt und der Hügel zu einem Tanzplatz eingeebnet. Heute sind noch ca. 5 erkennbare Reste von Mauern sowie die Wallgräben zu finden.


Die Darsberghütte mit Gedenkstein "Hubertus Schroeter" am Melibokusweg.

Ehemaliger Wegweiser zur Ruine.

Die 3 verbliebenen Mauerreste auf der Südwestseite.

Blick über den "Burghof" zum Bergfried. Im Hintergrund der Melibokus.

Reste des Bergfrieds auf der Ostseite

Die Wallgräben sind noch an vielen Stellen gut sichtbar.

Von Balkhausen (Parkplatz am Talhof) laufen sie östlich in Richtung Melibokus den Berg hinauf. An der Darsberghütte treffen sie auf den "Melibokusweg" und biegen nach rechts Richtung Jugenheim ab. An der ersten größeren Rechtsbiegung des Weges gehen sie auf einem kleinen Trampelpfad geradaus zur Ruine Jossa. Nach einem kurzen Stück Weg erreichen sie hinter dem südlichen Graben die Reste der Burg. Der Rückweg führt wieder zum Melibokusweg und von dort ins Balkhäuser Tal. Über ein kurzes Stück Straße und den Kirchbergweg am Regenrückhaltebecken vorbei geht es zurück zum Parkplatz. Laufzeit (Hinweg) ca. 0,75 Stunden mit teilweise sehr steilem Anstieg am Anfang.
Der Rückweg kann auch über Jugenheim oder das Nonnenbrünchen zum Heiligenberg angetreten werden. Heiligenberg


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